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Tipps zum Bootfahren

Welche Anker gibt es?

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Wussten Sie, dass es viele verschiedene Typen von Anker gibt?
Je nach Untergrund gilt es den richtigen Anker zu finden.

Danforth Anker

Danforth Anker

Er lässt sich gut verstauen, ist allerdings für stark verkrauteten oder kiesigen Boden nicht geeignet
Falt- oder Schirmanker

Falt- oder Schirmanker

Bei diesem Ankertyp lassen sich die Flunken an den Schaft klappen und sichern. Er ist somit platzsparend und vor allem für kleinere Schiffe wie Jollen geeignet.
Pflugschar oder CQR Anker

Pflugschar oder CQR Anker

Dieser Anker eignet sich vor allem für sandigen Grund. Er gräbt sich bei horizontalem Zug sofort ein und verleiht dadurch grosse Haltekraft. Für verkrauteten oder kiesigen Grund ist er hingegen weniger geeignet.
Stockanker

Stockanker

Er eignet sich für alle Seegrundarten. Durch das relativ grosse Gewicht wird er jedoch ziemlich unhandlich. Zudem besteht die Gefahr, dass sich die Kette oder das Tau am Stock vertönen.
Patentanker

Patentanker

Beim Patentanker sind die Flunken beweglich. Er lässt sich gut in eine Klüse fahren. Für Segelboote ist er allerdings eher nicht geeignet, da er bei Krängung unter Umständen im Wasser schleift.


 

Ankerleinen / Ketten (Faustregel)

  • Ankerleine mit Kettenvorlauf: Länge= 6 x Wassertiefe
  • Kettenvorlauf: Länge= 1 x Schiffslänge
  • Ankerkette: Länge= 4 x Wassertiefe
  • Anmerkung: Bei schwerem Wetter um die Hälfte verlängern.
  • Ankerleinen mit Bleieinlage benötigen keinen Kettenvorlauf.

 

Wie belege ich ein Schiff?

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Wie wird ein Boot genau festgemacht?
Erhalten Sie hier wertvolle Tipps für das richtige Belegen des Schiffes.

  • Zum Belegen des Schiffes können verschiedene Knoten frei gewählt werden wie Mastwurf, Palstek, Roringstek, Kopfschlag usw.
  • Das Schiff muss vor dem Belegen still stehen.
  • Es ist zuerst im Luv zu belegen, ein vorgängiges Sichern im Lee ist erlaubt.
  • Es soll sich genügend frei bewegen können. (Abstand ca. 0,5 m)
  • Das Belegen hat in nützlicher Frist zu erfolgen.
  • Bei längerem Stilliegen sollten Fender sowie eine Vor- und Achterspring gesetzt werden.

belegen des schiffes

Welche Knoten brauche ich?

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Welcher Knoten wird in der vorliegenden Situation gebraucht?
Es gibt für jeden Fall den geeigneten Knoten

Achterknoten

Achterknoten

Soll verhindern, dass "laufende Enden" durch Augenbolzen, Blöcke, Klemmen "ausrauschen".
Webelenstek

Webelenstek

Zum Festmachen kleiner Boote an einem Pfahl.
Einfacher Schotstek

Einfacher Schotstek

Zum Verbinden zweier - auch ungleich dicker oder rutschiger - Leinen/Seile/Taue.
Doppelter Schotstek

Doppelter Schotstek

Zum Verbinden zweier - auch ungleich dicker oder rutschiger - Leinen/Seile/Taue.
Rundtörn mit zwei halben Schlägen

Rundtörn mit zwei halben Schlägen

Wie "halber Schlag" jedoch besser gegen zusammenziehen.
Halber Schlag

Halber Schlag

Zum Festmachen für kurze Zeit.Können sich bei starker Belastung zusammenziehen.
Palstek

Palstek

Der wichtigste Universalknoten zum Anhängen, Verbinden, Überwerfen bei Poller usw.
Roringstek

Roringstek

Zum Befestigen einer Leine an einem Ring.
Schlipstek

Schlipstek

Zum Befestigen einer Leine, die man durch einfaches Anreissen wieder los haben möchte. Hält nur, wenn Zugkraft auf der Leine liegt.
Klampenschlag

Klampenschlag

Zum Belegen einer Leine an einer Klampe an Bord aber auch Doppel Poller an Stegen.
Kreuzknoten

Kreuzknoten

Zum Verbinden zweier gleich dicker Enden.

 

Welche Windstärken gibt es?

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Der Wind kann gefährlich werden.
Sehen Sie hier wie sie die einzelen Windstärken erkennen.

Beaufortgrad - Auswirkung des Windes auf die See

0 - still

Spiegelglatte See.

 

1 - leiser Zug

Kleine schuppenförmig aussehende Kräuselwellen ohne Schaumkronen.

 

2 - leichte Brise

Kleine Wellen, noch kurz, aber ausgeprägter. Die Kämme sehen  glasig aus und brechen sich nicht.

 

3 - schwache Brise

Die Kämme beginnen zu brechen. Der Schaum ist glasig. Vereinzelt können kleine weisse Schaumköpfe auftreten.

 

4 - mässige Brise

Die Wellen sind zwar noch klein, werden aber länger. Weisse Schaumköpfe treten schon ziemlich verbreitet auf.

 

5 - frische Brise

Mässige Wellen, die eine ausgeprägte lange Form annehmen. Weisse Schaumkämme bilden sich in grosser Zahl (vereinzelt kann schon etwas Gischt vorkommen).

 

6 - starker Wind

Die Bildung grosser Wellen beginnt. Überall treten weisse Schaumkämme auf (üblicherweise kommt Gischt vor).

 

7 - steifer Wind

Die See türmt sich. Der beim brechen entstehender weisse Schaum beginnt sich in Streifen Windrichtung zu legen.

 

8 - stürmischer Wind

Mässig hohe Wellenberge von beträchtlicher Länge. Die Kanten der Kämme beginnen zu Gischt zu verwehen. Der Schaum legt sich in gut ausgeprägten Streifen in Windrichtung.

 

9 - Sturm

Hohe Wellenberge; dichte Schaumstreifen in Windrichtung. Das bekannte "Rollen" der See beginnt. Die Gischt kann die Sicht beeinträchtigen.

 

10 - schwerer Sturm

Sehr hohe Wellenberge mit langen überbrechenden Kämmen. Die entstehenden Schaumflächen werden in so dichten weissen Streifen in Richtung des Windes geweht, dass die Meeresoberfläche im ganzen weiss aussieht. Das Rollen der See wird schwer und stossartig. Die Sicht ist beeinträchtigt.

 

11 - orkanartiger Sturm

Aussergewöhnlich hohe Wellenkämme (kleine und mittelgrosse Schiffe können hinter den Wellenbergen aus der Sicht verloren werden). Die See ist völlig von den langen weissen Schaumflächen bedeckt, die in Richtung des Windes verlaufen. Überall werden die kanten der Wellenkämme zu Gischt verweht. Die Sicht ist herabgestezt.

 

12 - Orkan

Die Luft ist mit Schaum und Gischt angefüllt. Die See ist vollständig weiss vom treibendem Gischt. Die Sicht ist sehr stark herabgesetzt.

Ufer- und Sperrzonen (Zürichsee)

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Das richtige Fahrverhalten auf dem Gewässer ist sehr wichtig.
Lesen Sie hier wie man sich richtig in den Ufer- und Sperrzonen verhält.

Sorgfaltspflicht

Der Schiffsführer hat alle Vorsichtsmassnahmen zu treffen, welche die allgemeine Sorgfaltspflicht und die Übung in der Schiffsführung gebieten, damit niemand gefährdet, kein fremdes Gut beschädigt, die Schifffahrt und Fischerei nicht behindert und die Umwelt nicht gestört wird.

 

Sperrzonen

Für die Schifffahrt gesperrte Wasserflächen sind mit gelben, kugelförmigen Schwimmkörpern gekennzeichnet. Bestände von Wasserpflanzen wie Schilf, Binsen und Seerosen dürfen nicht befahren werden. In der Regel ist ein Abstand von mindestens 25 Meter einzuhalten.

Uferzonen

Als innere Uferzone gilt der Gewässergürtel bis zum Abstand von 150 Meter vom Ufer, als äussere Uferzone derjenige ausserhalb der inneren Uferzone bis zum Abstand von 300 Meter vom Ufer, von Wasserpflanzenbeständen, die dem Ufer vorgelagert sind, oder von Einbauten im Gewässer. Motorschiffe, ausgenommen Kursschiffe, die nach dem offiziellen Fahrplan verkehren, dürfen die innere Uferzone nur befahren, um an- oder abzulegen, stillzuliegen oder Engstellen zu durchfahren, sie nehmen dabei den kürzesten Weg. in der inneren und äusseren Uferzone nicht schneller fahren als 10 Km/h. Auf dem Bodensee gibt es nur eine Uferzone, sie beträgt 300 Meter und ist zu befahren wie
die innere Uferzone.

 

Strafbestimmungen

Wer Verkehrsregeln des Gesetzes, der internationalen Vereinbarungen oder der Ausführungserlasse des Bundes oder der Kantone verletzt, wird mit Haft oder Busse bestraft. Wer durch grobe Verletzung der Verkehrsregeln eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt, wird mir Gefängnis oder mit Busse bestraft.

ufer und sperrzonen

Motorbootmanöver

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Wie funktioniert das Manöver genau?
Lesen Sie hier wichtige Tipps zum An- und Ablegen eines Motorbootes

Ablegen mit Muring

Ablegen mit Muring

  1. Leeseitige Achterleine los und als luvseitige Achterleine auf Slip über Winsch nehmen
  2. Bisherige luvseitige Achterleine lösen
  3. Gangway wegnehmen
  4. Ganghebel auf vorwärts mit Standgas
  5. Muring klar (vorbereiten)
  6. Schiff mit Ruder ausbalancieren (mit starker Seitenwind mit erhöhter Motordrehzahl nachhelfen)
  7. Muring los Skizze
  8. Warten auf Rückmeldung „Muring frei“
  9. Achterleine los
  10. Behutsam hinausfahren
  11. Nach Fahrtaufnahme Ganghebel kurz in Leerlaufstellung wegen Muringleine
Rückwärts anlegen mit Muring

Rückwärts anlegen mit Muring

  1. Langsam rückwärts in die Lücke fahren
  2. Bei ca. halber Bootslänge Abstand zum Steg Ganghebel auf vorwärts und mit Standgas sanft abbremsen
  3. Bevor Rückwärtsfahrt „verhungert“ Ganghebel in Leerlaufstellung
  4. Mit gefühlvoller Motorbedienung Boot abbremsen bevor es den Steg berührt, auf Ruderstellung achten!
  5. Springer steigt über und belegt luvseitige Achterleine am Poller
  6. Luvseitige Achterleine auf dem Schiff dicht nehmen, einmal um die Klampe, noch nicht belegen
  7. Mit Vorwärtsgang und Standgas Schiff stabilisieren
  8. Leeseitige Achterleine zum Springer werfen, über Poller legen
  9. Leeseitige Achterleine auf dem Schiff dicht nehmen, einmal um die Klampe, noch nicht belegen
  10. „Muringmann“ ergreift Muring mit Bootshacken und nimmt sie solange auf bis er Zug von vorne hat (da Schiff jetzt mit Achterleine und Vorwärtsgang stabilisiert ist, kann er sich Zeit lassen)
  11. Muring zum Bug hangeln, Boot mit Muring dabei nach vorne ziehen , danach achten (Gefahr der Muringleine in der Schraube)
  12. Sobald „Muringmann“ mit Muring im Bug angekommen ist, Achterleine etwas fieren und mit Vorwärtsgang und Standgas etwas nach vorne treiben lassen und Dichtholen der Muring zu erleichtern (Skizze)
  13. Sobald Muring dicht und belegt ist, Achterleinen wieder dicht nehmen
  14. Mit Rückwärtsgang auf Standgas dicht nehmen der Achterleinen erleichtern
  15. Achterleinen mit Kopfschlag belegen
  16. Motor erst in Leerlauf, wenn Achterleinen belegt sind (wegen der Gefahr des Fingereinklemmens wahrend dem der Kopfschlag angebracht wird
  17. Motor aus, Gangway, Landstrom, Logbucheintrag, Instrumente und Positionslampen aus, Belegleinen und Fender kontrollieren, Schiff klarieren und Hafendrink
Seitlich anlegen mit ablandigem Wind

Seitlich anlegen mit ablandigem Wind

  1. Genau gegen den Wind langsam an Zielpoller heransteuern
  2. Springer steigt über und belegt Vorleine am Poller
  3. Gang auf neutral und Boot einige Meter zurückfallen lassen
  4. Ruder voll Steuerbord (Backbord)
  5. Mit wenig Vorwärtsschub Heck an Mole drehen (Skizze)
  6. Achterleine zum Springer werfen
  7. Springer zieht Heck mit Achterleine an Mole
  8. Springe belegt Achterleine
  9. Vor- und Achterleine auf dem Schiff dicht nehme und Belegen
Seitlich ablegen ohne Wind und engen Platzverhältnissen

Seitlich ablegen ohne Wind und engen Platzverhältnissen

  1. Heck gut Fendern
  2. Heckleine auf Slip auf seeseitige Klampe
  3. Ruder hart Steuerbord (Backbord)
  4. Ganghebel auf vorwärts mit Standgas (Skizze)
  5. Bug von der Mole langsam wegdrehen
  6. Sobald voraus frei, Heckleine los und vorwärts wegfahren
Seitlich anlegen ohne Wind

Seitlich anlegen ohne Wind

  1. Falls möglich „Schokoladenseite“ Wählen (Schraubwirkung beim Anstossen)
  2. Im 45° Winkel langsam Richtung Zielpoller fahren
  3. Eine Schiffsbreite vor Poller Boot mit Motor nahezu abstoppen
  4. Ruder hart Steuerbord (resp. Backbord)
  5. Mit Motor kurzen Vorwärtsschub (Skizze)
  6. Mit Motor Boot abstoppen Ruder stehen lassen)
  7. Springer steigt über
  8. Springer belegt Vorleine am Poller
  9. Springer belegt Achterleine Poller
  10. Vor- und Achterleine auf dem Schiff dicht nehmen und belegen
Seitlich ablegen mit auflandigem Wind (Eindampfen in die Spring)

Seitlich ablegen mit auflandigem Wind (Eindampfen in die Spring)

  1. Bug gut Fendern
  2. Vorspring auf Slip
  3. Ruder hart Backbord (bzw. Steuerbord)
  4. Ganghebel auf vorwärts mit Standgas (Skizze)
  5. Bei Starkwind Drehzahl leicht erhöhen
  6. Sobald Heck genügend in den Wind gedreht hat, Ruder geradeaus und Rückwärtsschub Vorspring lösen
Seitlich anlegen mit auflandigem Wind

Seitlich anlegen mit auflandigem Wind

  1. Parallel zur Mole mit reichliche Abstand abstoppen
  2. Seitlich an Mole herantreiben lassen, mit Motor Schiff unter Kontrolle halten (Skizze)
  3. Springer steil über
  4. Springer belegt Vorleine am Poller
  5. Springer belegt Achterleine am Poller
  6. Vor- und Achterleine auf dem Schiff dicht nehmen und belegen